Nebenwirkungen reduzieren

Wechseljahresbeschwerden: Natürliche Hormone sind sicherer

(djd/pt). Frauen erleben das Klimakterium auf sehr unterschiedliche Weise. Während ein Drittel von der hormonellen Umstellung kaum etwas spürt, haben viele andere mit den typischen Begleiterscheinungen zu kämpfen. Dazu gehören Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen. Ist man nur wenig betroffen, können schon einfache Änderungen des Lebensstils eine Verbesserung bewirken, wie mit gesunder Ernährung, Sport und Entspannungstechniken. Vor allem hilft eine positive Einstellung, denn die Wechseljahre sind ein ganz natürlicher Vorgang und keine Krankheit.

Risiken abwägen

Ein Drittel der Frauen leidet allerdings massiv unter den beschriebenen Symptomen und fühlt sich dadurch im Alltag beeinträchtigt. Dann ist es ratsam, mit einem Gynäkologen über Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen (mehr Infos dazu gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de). Der Arzt kann entscheiden, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist. Dabei sollte er gemeinsam mit der Patientin Nutzen und Risiken sorgfältig abwägen. Das gilt besonders bei Frauen mit einem erhöhten Risikopotenzial für Brustkrebs, Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vor Jahren ist der herkömmliche Einsatz von Östrogentabletten und synthetischen Gestagenen in die Diskussion geraten, da er auch das Brustkrebsrisiko erhöhen kann. Grund genug, nach Alternativen zu suchen. Neuere Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Nebenwirkungen dank natürlicher Hormone deutlich reduziert werden können.

 

 

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Gel ist niedriger dosierbar

Diese Einschätzung wird durch eine aktuelle Studie des renommierten Karolinska-Instituts in Stockholm gestützt. Hier wiesen Frauen, die das Östrogen Estradiol in Kombination mit natürlichem Progesteron erhielten, keine Dichtezunahme des Brustgewebes auf. Diese Dichtezunahme wiederum gilt als anerkannter Faktor für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ein Hormon-Gel wie Gynokadin Dosiergel über die Haut verabreicht wird. Das entlastet die Leber und ermöglicht darüber hinaus eine individuellere und damit niedrigere Dosierung.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen